Aktien, Edelmetalle und Kryptowerte Data Origination: Finnhub Metalprice coingecko
| Zeit (MEZ) | Symbol | EUR | USD | Change % | Change $ |
|---|---|---|---|---|---|
| 15.02.2026 15:32 | AAPL | 243,00 € | 255,79 $ | -2,27% | -5,94 $ |
| 15.02.2026 15:32 | AMZN | 188,86 € | 198,80 $ | -0,40% | -0,80 $ |
| 15.02.2026 15:32 | ASML | 1.336,29 € | 1.406,62 $ | -0,02% | -0,25 $ |
| 15.02.2026 15:32 | CCJ | 107,26 € | 112,91 $ | -2,99% | -3,48 $ |
| 15.02.2026 15:32 | GOOGL | 290,44 € | 305,73 $ | -1,06% | -3,27 $ |
| 15.02.2026 00:59 | Gold (XAU/USD) | 4.790,21 € | 5.042,33 $ | +0,00% | +0,00 $ |
| 15.02.2026 15:32 | MSFT | 381,26 € | 401,33 $ | -0,13% | -0,51 $ |
| 15.02.2026 15:32 | NVDA | 173,68 € | 182,82 $ | -2,20% | -4,12 $ |
| 15.02.2026 00:59 | Silber (XAG/USD) | 73,55 € | 77,43 $ | +0,00% | +0,00 $ |
USD/EUR: 0.9500 | 15.02.2026 15:32:29 MEZ | 9 Ticker (Change für Metals: Free-Limit)
Bitcoin aktuell: 58.172,00 €
BTC-Charts: 7 Tage 6 Monate 12 Monate
BTC-Table:
7 Tage
Datum EUR USD 15.02.2026 59.282,60 70.323,40 15.02.2026 59.289,90 70.332,00 14.02.2026 58.827,80 69.783,90 14.02.2026 58.748,60 69.689,90 14.02.2026 59.232,30 70.263,70 14.02.2026 57.992,10 68.792,60 13.02.2026 57.973,70 68.852,40 13.02.2026 58.169,80 69.085,30 13.02.2026 56.378,40 66.957,70 13.02.2026 55.903,60 66.393,90 12.02.2026 55.714,60 66.169,30 12.02.2026 55.395,10 65.790,00 12.02.2026 57.300,70 68.053,00 12.02.2026 56.398,80 66.982,00 11.02.2026 56.230,60 66.861,60 11.02.2026 56.054,60 66.652,30 11.02.2026 56.316,20 66.963,40 11.02.2026 56.755,70 67.485,90 10.02.2026 57.856,00 68.794,30 10.02.2026 58.722,00 69.824,00 10.02.2026 57.748,40 68.666,30
Börsenbegriffe
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| A-Aktie | Als A-Aktien werden an den Börsen in Shenzhen und Shanghai gehandelt und waren lange inländischen Investoren vorbehalten. Auch manche Unternehmen geben A-Aktien in Abgrenzung zu B- oder C-Aktien ohne Stimmrecht heraus. |
| Abgabedruck | Die Nachfrage nach einer Aktie ist deutlich geringer als das Angebot, was einen Kursverlust zur Folge hat. |
| Abgabeneigung | Weniger ausgeprägter Abgabedruck. |
| Abgabesatz | Zu diesem Zinssatz bietet die Bundesbank kurzfristige Geldmarktpapiere von bundeseigenen Unternehmen oder der Bundesrepublik selbst an. |
| Ad hoc-Meldung | Wenn sich Umstände im Unternehmen ändern, die Einfluss auf den Kurs haben könnten, müssen Aktiengesellschaften diese publizieren. Ziel dieses Gesetzes ist eine gleichmäßige Informationsversorgung aller Marktteilnehmer. |
| Agio | Ausgabeaufschlag. Wird üblicherweise in Prozent angegeben. Differenz zwischen Nennwert und tatsächlichem Kurswert. |
| Aktie | Eine Aktie ist eine Urkunde, die den Anspruch des Inhabers an einem bestimmten Anteil des Vermögens einer Aktiengesellschaft verbrieft. |
| Aktiengesellschaft (AG) | Handelsgesellschaft, deren Grundkapital in Aktien aufgeteilt ist. Muss nicht börsennotiert sein. |
| Anleihen | Schuldverschreibungen, die festverzinst sind. Werden sowohl von öffentlicher Hand als auch von privaten Unternehmen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben. |
| Arbitrage | Ausnutzung von Kursunterschieden an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt und beim gleichen Basiswert. |
| Baisse | Kursrückgänge an der Börse, der über längere Zeit andauert oder ausgeprägt ist. Auch: Bärenmarkt. |
| Bärenmarkt | Ein Bärenmarkt ist eine Phase, in der die Preise von Wertpapieren, wie Aktien, über einen längeren Zeitraum fallen. Typischerweise wird ein Bärenmarkt definiert als ein Rückgang von 20 % oder mehr von den Höchstständen. In einem Bärenmarkt herrscht oft eine pessimistische Stimmung unter den Anlegern, da sie erwarten, dass die Preise weiter fallen werden. |
| Berichtigungsaktien | Werden ausgegeben, wenn eine AG Rücklagen in dividendenberechtigtes Grundkapital umwandelt. Üblich bei starker Rücklagenbildung die zu einem optisch zu „teurerem“ Börsenkurs führt. Die Eigenmittel der AG ändern sich dadurch nicht, auch der Anteil des Aktionärs daran bleibt unverändert. |
| Blue Chips | Aktien der weltweit größten Unternehmen. |
| Bonus | Zusätzlich zur Dividende gezahlte Sondervergütung. |
| Börse | Spezialisierter Marktplatz, der in der Regel finanzbehördlich kontrolliert wird. Neben der Aktienbörse gibt es auch Warenbörsen oder Börsen für Finanzderivate. |
| Börsenindex | Indizes versuchen, die Entwicklung des Aktienmarktes abzubilden. Dafür konzentrieren sie sich üblicherweise auf die wichtigsten Teile eines Handelsmarktes. |
| Börsenplatz | Ort, an dem Wertpapiere gehandelt werden. |
| Briefkurs | Der Briefkurs ist der Verkaufspreis. Gegenstück ist Geldkurs. |
| Bullenmarkt | Ein Bullenmarkt bezeichnet eine Phase, in der die Preise von Wertpapieren über einen längeren Zeitraum steigen. Ein Bullenmarkt wird oft durch einen Anstieg von 20 % oder mehr von den Tiefstständen charakterisiert. In einem Bullenmarkt sind die Anleger optimistisch und erwarten, dass die Preise weiter steigen werden. |
| Call | Kaufoption. Der Käufer erwirbt damit das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer vereinbarten Menge erwerben zu können. Die tatsächliche Ausgestaltung des Calls hängt vom verwendeten Derivat ab. |
| Cash-Flow | Liquiditätszufluss. Wichtige Gewinnkennzahl bei der Fundamentalanalyse. |
| Chart | Grafische Darstellung des Aktienkurses. |
| Churning | Betrugsart: Umschichten eines Depots durch einen Vermögensverwalter, um möglichst hohe Gebühren für den Verwalter zu erzielen. |
| Cornern | Abgesprochene Aktion mehrerer Spekulanten, um Engpass auf dem Markt zu erzeugen und den Kurs so in die Höhe zu treiben. |
| Cost-Average-Effekt | Durchschnittskosteneffekt. Bei einer Verteilung der Investition auf mehrere Kaufzeitpunkte über einen längeren Zeitraum hinweg ergibt sich ein Durchschnittspreis, der sowohl vorteilhafte als auch nachteilige Kurse zum Kaufzeitpunkt ausgleicht. |
| Courtage | Vermittlerprovision des Maklers bei Aktienkauf oder -verkauf, üblicherweise in Prozent. |
| Dachfonds | Fonds, der selbst in verschiedenen Fonds investiert. |
| DAX | Aktienindex der 30 wichtigsten deutschen Aktienwerte. |
| Deflation | Geldvolumen einer Volkswirtschaft nimmt ab, wodurch die Kaufkraft steigt. Die Nachfrage liegt dauerhaft unter dem Angebot (nachhaltige Überkapazitäten). Gegenteil: Inflation. |
| Depot | Ort, an dem Wertpapiere verwahrt werden, wird zunehmend im übertragenen Sinne benutzt, weil die meisten Aktien zentral verwahrt werden. |
| Depotbank | Depotbanken verwahren das Sondervermögen von Fondsgesellschaften. |
| Depotstimmrecht | Aktionäre haben üblicherweise ein Stimmrecht auf Hauptversammlungen in der Höhe ihres Anteils am Aktienkapital. Sie können dies an die depotführende Bank übertragen. |
| Derivate | Gehebelte Finanzinstrumente, bei denen der Anleger die Aktie nicht selbst erwirbt, sondern das Anrecht darauf. |
| Devisen | Forderungen auf ausländische Währungen. |
| Disagio | Abschlag auf den Ausgabepreis. |
| Diversifikation | Risikostreuung. Bei Aktien wird Diversifikation durch Risikoträger mit geringer Korrelation erreicht. Mögliche Mechanismen sind unterschiedliche Regionen, Branchen oder Währungen. |
| Dividende | Auf eine Aktie entfallender Anteil der Gewinnausschüttung der Aktiengesellschaft. Über die Höhe entscheidet die Hauptversammlung. |
| Dividendenabschlag | Rechnerischer Abschlag auf den Aktienkurs in Höhe der Dividende. |
| Dividendengarantie | Bei Vorzugsaktien ohne Stimmrecht garantierte Mindestdividenden. |
| Doppelbesteuerungsabkommen | Abkommen der Bundesrepublik mit anderen Staaten, um die doppelte Besteuerung von Einkünften im Inland und im Ausland zu verhindern. |
| Dow Jones | Aktienindex der 30 wichtigsten Aktien der US-Börse. Von enormer Bedeutung und der bekannteste Börsenindex der Welt, Zusammensetzung und Gewichtung sind jedoch rein subjektiv. |
| Dreifacher Hexensabbat | Dritter Freitag im März, Juni, September und Dezember. Letzter Handelstag für DAX-Future, Aktien-Optionen und DAX-Optionen, was deutliche Kursveränderungen bedeuten kann. |
| DFVA-Ergebnis | Gewinn- oder Verlustberechnung nach einer standardisierten Formel der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung. |
| Ebit | Abkürzung für Earnings before interest and taxes, bezeichnet also den Gewinn einer Aktiengesellschaft vor Zinsen und Steuern sowie außerordentlichem Ergebnis. |
| Ebitda | Abkürzung für Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation. Sie bezeichnet also das Ergebnis noch vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. |
| Effekten | Sammelbegriff für handelbare und vertretbare Wertpapiere, darunter Aktien, Derivate und Anleihen. |
| Effektengiroverkehr | Ermöglicht die stückelose Übertragung von Effekten. Die Stücke werden bei einer Wertpapiersammelbank per Girosammelverwahrung aufbewahrt und dann nur noch buchmäßig, nicht mehr tatsächlich übertragen. |
| Eigenhandel | Wertpapierorders von Banken auf eigene Rechnung. |
| Eigenkapitalquote | Bestimmt das Verhältnis des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Eine niedrige Eigenkapitalquote ermöglicht die Rentabilität und das Wachstum zu erhöhen, hat jedoch auch ein höheres Risiko, zumal Zinsen anfallen. |
| Eindecken | Ausgleich von Leerpositionen, indem die zuvor leer verkauften Werte gekauft werden. |
| Emission | Veröffentlichen von Wertpapieren. |
| Emittent | Herausgeber von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Fonds oder Derivaten. |
| Entnahmeplan | Gegenstück zum Sparplan: Der Investor entnimmt seinem Depot schrittweise Vermögen. |
| Eröffnungskurs | Erster festgestellter Kurs des Börsentages. |
| Erträge, außerordentliche | Erträge aus dem Verkauf von Anteilen oder Erlöse aus Bezugsrechten bei Fonds. |
| Erträge, ordentliche | Zins und Dividendeneinnahmen bei Fonds. |
| Eskomptieren | Aktienkurse passen sich schon vor dem tatsächlichen Ereignis an die wahrscheinliche Änderung an. |
| ETF | Exchange Traded Funds: Passiv gemanagter Fonds, der an der Börse gehandelt wird und einen Index abbildet. |
| Euribor | European Interbank Offered Rate: Wichtigster Referenzzinssatz bei Euro-Anleihen. Festgelegt durch die EZB, legt fest, welchen Zinssatz EU-Banken voneinander beim Handel von Einlagen verlangen. |
| Euro-STOXX | Börsenindex für die 50 größten europäischen Unternehmen im Euro-Raum. Wichtigstes Barometer für den europäischen Aktienindex. |
| Ex D, Ex Div, ohne Dividende | Erster Aktienkurs (Notiz) nach Zahlung der Dividende. |
| Ex BA, ohne Berichtigungsaktien | Erster Aktienkurs (Notiz) nach Umstellung auf das berichtigte Aktienkapital. |
| Ex B, EX BR, EX Bez, xB, Ex Bezugrecht | Erster Aktienkurs ohne Bezugsrecht. |
| Exit | Ausstieg eines Investors aus einem Unternehmen. Möglich sind der Verkauf der Beteiligung an eine andere Gesellschaft, einen anderen Investor oder das Management. Auch ein Börsengang kommt hier in Frage. |
| Finanzanlage | Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an diese oder Beteiligungen an diese. |
| Finanzverbindlichkeiten | Alle verzinslichen Verpflichtungen einer Aktiengesellschaft zum Stichtag. |
| Flash Crash | Starke Kurseinbrüche, die nur wenige Minuten andauern. |
| Fondsmanager | Verwalter eines Investmentfonds, der die Anlageentscheidungen im Rahmen der für den Fonds festgelegten Bedingungen und Grundsätze trifft. |
| Fondsrating | Versuch von spezialisierten Rating-Agenturen, unterschiedliche Fonds nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu bewerten. |
| Forderungen | Ansprüche eines Unternehmens auf noch nicht liquiditätswirksame Zahlungen. |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | Kennzahl in der GuV, die auf den Innovationsbestrebungen des Unternehmens schließen lässt. |
| Fremdkapital | Fremdkapital sind Vermögenswerte, die nicht im Besitz der Aktiengesellschaft sind. |
| Fundamentalanalyse | Die Fundamentalanalyse versucht, die wichtigsten Geschäftsdaten unterschiedlicher Unternehmen miteinander zu vergleichen und unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Daten zu analysieren, um das Marktpotenzial und den Wert einer Aktie einschätzen zu können. |
| Geldkurs | Aktienkurs, zu dem Käufer Wertpapiere kaufen würden. Auch: „Bid“-Kurs. |
| Geldmarkt | Markt für Banken, auf dem kurzfristige Kredite oder Guthaben gehandelt werden. |
| Genussschein | Wertpapier, das eine Zwischenform zwischen Aktie und Anleihe darstellt: Der Anleger hat kein Stimmrecht, wird jedoch am Gewinn beteiligt. Auch eine Teilhabe am Verlust ist möglich. |
| Geschlossener Fonds | Ein geschlossener Fonds ermöglicht dem Investor eine unternehmerische Beteiligung: Durch die Auflegung kann ein definiertes Projekt realisiert werden. Das Geld wird für eine definierte Laufzeit angelegt. Bei Misserfolg können Anleger haftbar gemacht werden. |
| Gestrichen | Kurszusatz. Bezeichnet die Streichung auf Veranlassung der Zulassungsstelle. Möglicher Grund ist, dass der Emittent die vorgeschriebene Publikationspflicht nicht erfüllt hat. |
| Gewinn | Gewinn oder Verlust ist ein Zwischenergebnis in der GuV des Konzernabschlusses. Gewinndefinitionen können unterschiedlich aussagekräftig sein und sind nur bedingt vergleichbar. |
| Gewinn je Aktie | Kennzahl, die angibt, wie groß der Gewinn ist, den eine Aktiengesellschaft je Aktie erwirtschaften kann. Sie gibt also die Ertragskraft je Aktie an. |
| Gewinnmitnahme | Fallende Kurse, die nicht durch ein Ereignis oder andere Anlässe erklärt werden können, können Gewinnmitnahmen von Anlegern sein, die aufgelaufene Kursgewinne sichern. |
| Gewinnrendite | Kehrwert des KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), der die Verzinsung der Aktie angibt. Beschreibt das Verhältnis von Gewinn je Aktie zum derzeitigen Aktienkurs. |
| Glattstellung | Auflösung einer Aktienposition durch ihren Verkauf. |
| Gratisaktie | Irreführende Bezeichnung für Berichtigungsaktie. |
| Grauer Kapitalmarkt | Unregulierter Kapitalmarkt, der staatlich nicht kontrolliert wird. Gehandelt werden unter anderem nicht-börsennotierte Aktien, geschlossene Fonds und Schuldverschreibungen. Durch die fehlenden Mindeststandards oftmals deutlich riskanter, zumal auch unseriöse Anbieter dort aktiv sind. |
| Grundkapital | Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien. |
| Handel per Erscheinen | Ein außerbörslicher Handel mit neu emittierten Aktien, noch bevor diese geliefert und abgerechnet werden können. |
| Hauptversammlung | Oberstes Beschlussorgan einer Aktiengesellschaft und Zusammenkunft aller stimmberechtigten Teilhaber einer AG. Die Bestellung des Aufsichtsrats und die Verwendung des Gewinns sind wesentliche Aufgaben der Hauptversammlung. |
| Hausse | Mittel- bis langfristiger Anstieg der Kurse einer Börse oder einer Branche. Auch: Bullenmarkt. Gegenteil: Baisse oder Bärenmarkt. |
| Haussier | Anleger, der Long-Positionen aufbaut, weil er von einer positiven Kursentwicklung ausgeht. |
| Hedging | Absicherung von Wertpapierpositionen durch Eingehen der Gegenposition. Soll eine negative Kursentwicklung abschwächen oder sogar rentabel machen. In der Regel stark gehebelt. |
| Highflyer | Aktie mit sehr hohem Kursgewinn. Häufig durch Spekulanten künstlich befeuert und nicht mit derzeitigem Ertrag zu erklären. |
| IAS | Abkürzung für International Accounting Standard. Benennt einen einheitlichen Standard bei der Erstellung von Geschäftsberichten. |
| Inflation | Geldentwertung, erkennbar an dauerhafter Zunahme des Preisniveaus für Endprodukte. Nachfrage übersteigt Güterangebot. Gegenteil: Deflation. |
| Informationspflicht | Alle börsennotierten Aktiengesellschaften müssen entscheidende Daten und wichtige Ereignisse und Entwicklungen transparent an Anleger kommunizieren. Betrifft auch Emittenten. |
| Inhaberaktien | Alle mit dem Wertpapier verbundene Rechte können durch den Erwerb ausgeübt werden, ohne dass der Eintrag im Aktionärsbuch (wie bei Namensaktien) geändert werden müsste. Häufigste gehandelte Aktienart. |
| Insidergeschäfte | Illegale Handelsaktivitäten von Personen oder Institutionen, die einen Wissensvorsprung durch Investments ausnutzen wollen. |
| Insolvenz | Eintritt der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens. Auch: Konkurs. |
| Institutionelle Anleger | Alle juristischen Personen, die investieren. |
| Intraday-Handel | Kauf und Verkauf eines Wertpapiers noch am gleichen Handelstag. |
| Jahresüberschuss | Reingewinn des Unternehmens. |
| Jahresabschluss | Standardisierter Report über die kaufmännischen Ergebnisse eines Unternehmens in einem bestimmten Geschäftsjahr. |
| Joint-Venture | Gemeinschaftsunternehmen zweier davon unabhängig selbstständigen Gesellschaften, häufig zur Nutzung von Synergieeffekten. |
| Junge Aktien | Im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegebene Aktien, deren Erscheinungsdatum nach den alten Aktien liegt. |
| Kapitaleinsatz | Das für den Kauf der Aktie aufzubringende Geld. |
| Kapitalerhöhung | Erhöhung des Eigenkapitals durch die Emission neuer Aktien. Altaktionäre erhalten meist Bezugsrechte für die neuen, dadurch ausgegebenen jungen Aktien. |
| Kapitalertragsteuer | Vorläufer der Abgeltungsteuer. |
| Kapitalmarkt | Markt für langfristige Kredite und Beteiligungskapital. |
| Kapitalschnitt | Nominelle Herabsetzung des Kapitals einer notleidenden AG bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung. Notwendig, wenn das Grundkapital nicht mehr ausreicht. |
| Kassahandel | Geschäfte, die unverzüglich erfüllt werden müssen. Gegenteil: Terminhandel. |
| Kassakurs | Früher einmal täglich amtlich ermittelter Kurs. Hat an Bedeutung verloren. |
| KGaA | Kommanditgesellschaft auf Aktien. Sonderform einer AG mit einem persönlich haftenden Gesellschafter und nicht persönlich haftenden Kommanditaktionären. |
| KGV | Kurs-Gewinn-Verhältnis: Gibt an, wie der Gewinn des Unternehmens zur aktuellen Börsenbewertung steht. |
| Kompensation | Bank führt Orders ohne Börse durch. In Deutschland herrscht Börsenzwang, sodass der Kunde die Kompensation ausdrücklich erlauben muss. |
| Konsolidierung | Ende einer Aufwärtsbewegung von Aktienkursen und Maß für die Abhängigkeit des Kurses zweier Anlagen voneinander. |
| Kurs | Preis eines Wertpapiers im amtlichen Handel. |
| Kursabschlag | Rechnerischer Kursrückgang aufgrund einer Ausschüttung wie Dividende oder Bezugsrechteende. |
| Kursmakler | Amtlich bestellte und vereidigte Makler, die die Kurse feststellen. |
| Kurspflege | Stützung eines Kurses durch Käufe auf eigene Rechnung. |
| Kurstaxe | Durch einen Makler geschätzter Kurs eines Wertpapiers, für den nicht genug Handel stattfindet. |
| Kurswert | Entspricht dem Börsenkurs zum Stichtag und soll die steuerliche Bewertung von Aktien ermöglichen. |
| Leerverkauf | Verkauf von Aktien, ohne diese zu besitzen. Der Investor leiht sich Aktien von einem Broker oder einem anderen Investor, um sie zu verkaufen. Dies geschieht in der Regel gegen eine Gebühr. Der Investor verkauft die geliehenen Aktien sofort auf dem Markt, in der Hoffnung, dass der Preis der Aktien sinkt. Wenn der Preis der Aktien tatsächlich fällt, kauft der Investor die Aktien zu dem niedrigeren Preis zurück. Der Investor gibt die geliehenen Aktien an den Broker zurück und behält die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Rückkaufpreis als Gewinn. Leerverkäufe sind riskant, da es theoretisch keine Obergrenze für den Preis gibt, den eine Aktie erreichen kann. Wenn der Preis steigt, kann der Investor gezwungen sein, die Aktien zu einem höheren Preis zurückzukaufen, was zu erheblichen Verlusten führen kann. In einigen Märkten gibt es auch regulatorische Beschränkungen für Leerverkäufe, um übermäßige Volatilität zu verhindern. |
| Leichte Aktie | Aktie, die durch ihren niedrigen Kurs besonders attraktiv erscheint. |
| Limit | Maximale Kurs, zu dem eine Wertpapierorder ausgeführt werden darf. |
| Long-Position | Entsteht durch den Kauf einer Aktie. Gegenteil: Short-Position. eine "Long-Position" den Kauf eines Finanzinstruments, wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen, mit der Erwartung, dass dessen Preis steigen wird. Wenn ein Anleger eine Long-Position eingeht, hofft er, das Asset zu einem niedrigeren Preis zu kaufen und es später zu einem höheren Preis zu verkaufen, um einen Gewinn zu erzielen. |
| Marktkapitalisierung | Aktueller Börsenwert eines Unternehmens. Dafür werden Aktienkurs und Aktienanzahl miteinander multipliziert. |
| Minusankündigung | Kurszusatz während des außerbörslichen Handels, der eine Verringerung des Kurses um mindestens fünf Prozent signalisiert. Steigerung: Doppelminusankündigung (–) bei 10 %. |
| MSCI | Abkürzung für Morgan Stanley Capital International. Der Finanzdienstleister ist vor allem für die Berechnung vieler Indizes bekannt. |
| Nachrangkapital | Verbindlichkeiten, die erst dann befriedigt werden, wenn alle nicht-nachrangigen Gläubiger ausgezahlt wurden. |
| Nachbörse | Handel mit Aktien, nachdem die Börse geschlossen ist. |
| Namensaktie | Art von Aktien, bei denen die Rechte auf den Namen des Eigentümers ausgestellt werden. |
| Nebenwerte | Alle Aktien, die nicht zu den Blue Chips (Standardwerten) gehören. |
| Nettodividende | Dividendenbetrag abzüglich der Abgeltungsteuer. |
| Nominalwert | Auch: Nennwert. Gibt den Betrag an, mit dem die Aktie am Grundkapital beteiligt ist. |
| Order | Auftrag zum Verkauf oder Kauf von Wertpapieren. Wird von der Bank an die Börse weitergeleitet. |
| Outperformer | Aktien oder Portfolios, die sich besser entwickeln als der Vergleichsindex. |
| OTC | Over-the-counter-market: Außerbörslicher Handel. |
| Pari-Kurs | Kurs, der mit dem Nennwert des Wertpapiers genau übereinstimmt. |
| Parkett | Ort, an dem der Börsenhandel tatsächlich stattfindet. Parketthandel ist durch den Computerhandel nahezu bedeutungslos geworden. |
| Pennystocks | Oft hochspekulative amerikanische Aktien, mit einem Kurs von unter einem US-Dollar. |
| Performance | Wertentwicklung eines Portfolios. |
| Plusankündigung | Kurszusatz im außerbörslichen Handel. Warnt, wenn der Kurs nach oben um mindestens 5 % abweicht. Gegensatz: Minusankündigung. |
| Präsenzbörse | Bezeichnet im Gegensatz zur elektronischen Börse einen Ort, an dem Makler handeln. |
| Quellensteuer | Kapitaleinkünfte werden an der „Quelle“, also im Heimatland des Aktienunternehmens, versteuert. |
| Rückstellungen | Geld, das für bestimmte, bereits einschätzbare Kosten zurückgelegt wird. |
| Realtime-Kurse | Kurs, der in Echtzeit übermittelt wird. |
| Rendite | Der Gesamterfolg einer Kapitalanlage. |
| Rezession | Wirtschaftlicher Abschwung, in der Regel begleitet von Kursverlusten an der Börse. |
| Sammelverwahrung | Aufbewahrungsart für Wertpapiere. Kunde hat kein Eigentumsrecht an konkreten Papieren, sondern ein Miteigentumsrecht am Sammelbestand. |
| Schlusskurs | Der letzte Kurs des Tages, der vor der Schließung der Börse ermittelt wird. |
| Schwere Aktie | Aktie mit hohem Kurswert. |
| Shares | Englische Bezeichnung für Anteile. Auch: „stocks“. |
| Short-Position | Verkaufsposition. Üblicherweise ungedeckt im Rahmen eines Leerverkaufs. |
| Short-Selling | "shorten" oder "short selling" (Leerverkauf) bedeutet, dass ein Investor Aktien oder andere Finanzinstrumente verkauft, die er nicht besitzt, in der Erwartung, dass der Preis dieser Wertpapiere fallen wird. Der Investor leiht sich die Aktien von einem Broker und verkauft sie auf dem Markt. Wenn der Preis tatsächlich sinkt, kauft der Investor die Aktien zu einem niedrigeren Preis zurück, um sie dem Broker zurückzugeben. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Rückkaufpreis. Leerverkäufe sind riskant, da es theoretisch keine Obergrenze für den Preis gibt, den eine Aktie erreichen kann. Wenn der Preis steigt, kann der Investor erhebliche Verluste erleiden. |
| Sonderverwahrung | Gesonderte Aufbewahrung von Aktien im Streifbanddepot. |
| Sparplan | Eine Aktie oder Fondsanteile werden durch regelmäßige Raten meist bruchstückhaft erworben. Die Sparrate bleibt dabei gleich. |
| Spekulation | Investition, um beim (baldigen) Wiederverkauf einen Gewinn zu erzielen. |
| Sperrminorität | Anteil an Aktionären, die wichtige Unternehmensbeschlüsse verhindern kann. |
| Spin-Off | Ausgliederung eines Unternehmensteils in eine eigenständige Firma. Aktionäre werden meist mit Aktien des neuen Unternehmens entschädigt. |
| Split | Ein Aktiensplit macht aus einer „schweren“ eine „leichte“ Aktie, es werden also mehr Aktien an die Aktionäre ausgegeben. |
| Spread | Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. |
| Squeeze out | Verfahren, das kleine Aktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen drängt. |
| Stammaktie | Aktie mit vollem Stimmrecht auf der Hauptversammlung. |
| Stop-Loss Order | Verkaufsauftrag, der dann ausgelöst wird, wenn der Kurs eine darin festgelegte Grenze unterschreitet. |
| Streubesitz | Aktien, die frei am Markt gehandelt werden. |
| Tenderverfahren | Auktion bei der Emission von Wertpapieren. Höchstbietende erhalten den Zuschlag, wobei Zeichnern nur ein Mindestkurs genannt wird. |
| Thesaurierung | Wiederanlage von Zinsen oder Dividenden. |
| Transaktionskosten | Gebühren, die beim Aktienkauf und -verkauf anfallen. |
| Übernahmeangebot | Konkretes Angebot zum Kauf eines Unternehmens, enthält in der Regel einen gebotenen Aktienkurs. |
| Überzeichnung | Die Nachfrage nach einer neu ausgegebenen Aktie übersteigt das Angebot. |
| Ultimo | Der letzte Handelstag des Monats. |
| Unterbewertung | Im Vergleich zum Gesamtmarkt oder vergleichbaren Aktien zu gering erscheinendem Aktienkurs. |
| Vergleichsindex | Auch: Benchmark. Maßstab für die Entwicklung des Wertes, meist in Form eines Index. |
| Volatilität | Üblicher Schwankungsbereich eines Werts. |
| Vorzugsaktie | Der Inhaber hat kein Stimmrecht, kann jedoch häufig von einer höheren Dividende profitieren. |
| Wall Street | Straße in New York, an der sich die NYSE befindet. |
| Wertpapier | Urkunde, die gewisse Rechte verbrieft. |
| Wertpapierkennnummer (WKN) | Sechsstellige Ziffer, mit der sich jedes Wertpapier eindeutig identifizieren lässt. |
| Xetra | Das deutsche elektronische Börsenhandelssystem. |
| YTD | Year to date: Zeitraum von Jahresbeginn bis zum derzeitigen Zeitpunkt. |
| Zyklus | Regelmäßige Schwankungen im Wertverlauf. |