Aktien, Edelmetalle und Kryptowerte Data Origination: Finnhub Metalprice coingecko

Zeit (MEZ) Symbol EUR USD Change % Change $
15.02.2026 15:32AAPL243,00 €255,79 $-2,27%-5,94 $
15.02.2026 15:32AMZN188,86 €198,80 $-0,40%-0,80 $
15.02.2026 15:32ASML1.336,29 €1.406,62 $-0,02%-0,25 $
15.02.2026 15:32CCJ107,26 €112,91 $-2,99%-3,48 $
15.02.2026 15:32GOOGL290,44 €305,73 $-1,06%-3,27 $
15.02.2026 00:59Gold (XAU/USD)4.790,21 €5.042,33 $+0,00%+0,00 $
15.02.2026 15:32MSFT381,26 €401,33 $-0,13%-0,51 $
15.02.2026 15:32NVDA173,68 €182,82 $-2,20%-4,12 $
15.02.2026 00:59Silber (XAG/USD)73,55 €77,43 $+0,00%+0,00 $

USD/EUR: 0.9500 | 15.02.2026 15:32:29 MEZ | 9 Ticker (Change für Metals: Free-Limit)

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BTC-Charts: 7 Tage 6 Monate 12 Monate

BTC-Table:

DatumEURUSD
15.02.202659.282,6070.323,40
15.02.202659.289,9070.332,00
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14.02.202659.232,3070.263,70
14.02.202657.992,1068.792,60
13.02.202657.973,7068.852,40
13.02.202658.169,8069.085,30
13.02.202656.378,4066.957,70
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12.02.202655.714,6066.169,30
12.02.202655.395,1065.790,00
12.02.202657.300,7068.053,00
12.02.202656.398,8066.982,00
11.02.202656.230,6066.861,60
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10.02.202657.748,4068.666,30
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Börsenbegriffe

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Erklärung
A-Aktie Als A-Aktien werden an den Börsen in Shenzhen und Shanghai gehandelt und waren lange inländischen Investoren vorbehalten. Auch manche Unternehmen geben A-Aktien in Abgrenzung zu B- oder C-Aktien ohne Stimmrecht heraus.
Abgabedruck Die Nachfrage nach einer Aktie ist deutlich geringer als das Angebot, was einen Kursverlust zur Folge hat.
Abgabeneigung Weniger ausgeprägter Abgabedruck.
Abgabesatz Zu diesem Zinssatz bietet die Bundesbank kurzfristige Geldmarktpapiere von bundeseigenen Unternehmen oder der Bundesrepublik selbst an.
Ad hoc-Meldung Wenn sich Umstände im Unternehmen ändern, die Einfluss auf den Kurs haben könnten, müssen Aktiengesellschaften diese publizieren. Ziel dieses Gesetzes ist eine gleichmäßige Informationsversorgung aller Marktteilnehmer.
Agio Ausgabeaufschlag. Wird üblicherweise in Prozent angegeben. Differenz zwischen Nennwert und tatsächlichem Kurswert.
Aktie Eine Aktie ist eine Urkunde, die den Anspruch des Inhabers an einem bestimmten Anteil des Vermögens einer Aktiengesellschaft verbrieft.
Aktiengesellschaft (AG) Handelsgesellschaft, deren Grundkapital in Aktien aufgeteilt ist. Muss nicht börsennotiert sein.
Anleihen Schuldverschreibungen, die festverzinst sind. Werden sowohl von öffentlicher Hand als auch von privaten Unternehmen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben.
Arbitrage Ausnutzung von Kursunterschieden an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt und beim gleichen Basiswert.
Baisse Kursrückgänge an der Börse, der über längere Zeit andauert oder ausgeprägt ist. Auch: Bärenmarkt.
Bärenmarkt Ein Bärenmarkt ist eine Phase, in der die Preise von Wertpapieren, wie Aktien, über einen längeren Zeitraum fallen. Typischerweise wird ein Bärenmarkt definiert als ein Rückgang von 20 % oder mehr von den Höchstständen. In einem Bärenmarkt herrscht oft eine pessimistische Stimmung unter den Anlegern, da sie erwarten, dass die Preise weiter fallen werden.
Berichtigungsaktien Werden ausgegeben, wenn eine AG Rücklagen in dividendenberechtigtes Grundkapital umwandelt. Üblich bei starker Rücklagenbildung die zu einem optisch zu „teurerem“ Börsenkurs führt. Die Eigenmittel der AG ändern sich dadurch nicht, auch der Anteil des Aktionärs daran bleibt unverändert.
Blue Chips Aktien der weltweit größten Unternehmen.
Bonus Zusätzlich zur Dividende gezahlte Sondervergütung.
Börse Spezialisierter Marktplatz, der in der Regel finanzbehördlich kontrolliert wird. Neben der Aktienbörse gibt es auch Warenbörsen oder Börsen für Finanzderivate.
Börsenindex Indizes versuchen, die Entwicklung des Aktienmarktes abzubilden. Dafür konzentrieren sie sich üblicherweise auf die wichtigsten Teile eines Handelsmarktes.
Börsenplatz Ort, an dem Wertpapiere gehandelt werden.
Briefkurs Der Briefkurs ist der Verkaufspreis. Gegenstück ist Geldkurs.
Bullenmarkt Ein Bullenmarkt bezeichnet eine Phase, in der die Preise von Wertpapieren über einen längeren Zeitraum steigen. Ein Bullenmarkt wird oft durch einen Anstieg von 20 % oder mehr von den Tiefstständen charakterisiert. In einem Bullenmarkt sind die Anleger optimistisch und erwarten, dass die Preise weiter steigen werden.
Call Kaufoption. Der Käufer erwirbt damit das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer vereinbarten Menge erwerben zu können. Die tatsächliche Ausgestaltung des Calls hängt vom verwendeten Derivat ab.
Cash-Flow Liquiditätszufluss. Wichtige Gewinnkennzahl bei der Fundamentalanalyse.
Chart Grafische Darstellung des Aktienkurses.
Churning Betrugsart: Umschichten eines Depots durch einen Vermögensverwalter, um möglichst hohe Gebühren für den Verwalter zu erzielen.
Cornern Abgesprochene Aktion mehrerer Spekulanten, um Engpass auf dem Markt zu erzeugen und den Kurs so in die Höhe zu treiben.
Cost-Average-Effekt Durchschnittskosteneffekt. Bei einer Verteilung der Investition auf mehrere Kaufzeitpunkte über einen längeren Zeitraum hinweg ergibt sich ein Durchschnittspreis, der sowohl vorteilhafte als auch nachteilige Kurse zum Kaufzeitpunkt ausgleicht.
Courtage Vermittlerprovision des Maklers bei Aktienkauf oder -verkauf, üblicherweise in Prozent.
Dachfonds Fonds, der selbst in verschiedenen Fonds investiert.
DAX Aktienindex der 30 wichtigsten deutschen Aktienwerte.
Deflation Geldvolumen einer Volkswirtschaft nimmt ab, wodurch die Kaufkraft steigt. Die Nachfrage liegt dauerhaft unter dem Angebot (nachhaltige Überkapazitäten). Gegenteil: Inflation.
Depot Ort, an dem Wertpapiere verwahrt werden, wird zunehmend im übertragenen Sinne benutzt, weil die meisten Aktien zentral verwahrt werden.
Depotbank Depotbanken verwahren das Sondervermögen von Fondsgesellschaften.
Depotstimmrecht Aktionäre haben üblicherweise ein Stimmrecht auf Hauptversammlungen in der Höhe ihres Anteils am Aktienkapital. Sie können dies an die depotführende Bank übertragen.
Derivate Gehebelte Finanzinstrumente, bei denen der Anleger die Aktie nicht selbst erwirbt, sondern das Anrecht darauf.
Devisen Forderungen auf ausländische Währungen.
Disagio Abschlag auf den Ausgabepreis.
Diversifikation Risikostreuung. Bei Aktien wird Diversifikation durch Risikoträger mit geringer Korrelation erreicht. Mögliche Mechanismen sind unterschiedliche Regionen, Branchen oder Währungen.
Dividende Auf eine Aktie entfallender Anteil der Gewinnausschüttung der Aktiengesellschaft. Über die Höhe entscheidet die Hauptversammlung.
Dividendenabschlag Rechnerischer Abschlag auf den Aktienkurs in Höhe der Dividende.
Dividendengarantie Bei Vorzugsaktien ohne Stimmrecht garantierte Mindestdividenden.
Doppelbesteuerungsabkommen Abkommen der Bundesrepublik mit anderen Staaten, um die doppelte Besteuerung von Einkünften im Inland und im Ausland zu verhindern.
Dow Jones Aktienindex der 30 wichtigsten Aktien der US-Börse. Von enormer Bedeutung und der bekannteste Börsenindex der Welt, Zusammensetzung und Gewichtung sind jedoch rein subjektiv.
Dreifacher Hexensabbat Dritter Freitag im März, Juni, September und Dezember. Letzter Handelstag für DAX-Future, Aktien-Optionen und DAX-Optionen, was deutliche Kursveränderungen bedeuten kann.
DFVA-Ergebnis Gewinn- oder Verlustberechnung nach einer standardisierten Formel der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung.
Ebit Abkürzung für Earnings before interest and taxes, bezeichnet also den Gewinn einer Aktiengesellschaft vor Zinsen und Steuern sowie außerordentlichem Ergebnis.
Ebitda Abkürzung für Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation. Sie bezeichnet also das Ergebnis noch vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
Effekten Sammelbegriff für handelbare und vertretbare Wertpapiere, darunter Aktien, Derivate und Anleihen.
Effektengiroverkehr Ermöglicht die stückelose Übertragung von Effekten. Die Stücke werden bei einer Wertpapiersammelbank per Girosammelverwahrung aufbewahrt und dann nur noch buchmäßig, nicht mehr tatsächlich übertragen.
Eigenhandel Wertpapierorders von Banken auf eigene Rechnung.
Eigenkapitalquote Bestimmt das Verhältnis des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Eine niedrige Eigenkapitalquote ermöglicht die Rentabilität und das Wachstum zu erhöhen, hat jedoch auch ein höheres Risiko, zumal Zinsen anfallen.
Eindecken Ausgleich von Leerpositionen, indem die zuvor leer verkauften Werte gekauft werden.
Emission Veröffentlichen von Wertpapieren.
Emittent Herausgeber von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Fonds oder Derivaten.
Entnahmeplan Gegenstück zum Sparplan: Der Investor entnimmt seinem Depot schrittweise Vermögen.
Eröffnungskurs Erster festgestellter Kurs des Börsentages.
Erträge, außerordentliche Erträge aus dem Verkauf von Anteilen oder Erlöse aus Bezugsrechten bei Fonds.
Erträge, ordentliche Zins und Dividendeneinnahmen bei Fonds.
Eskomptieren Aktienkurse passen sich schon vor dem tatsächlichen Ereignis an die wahrscheinliche Änderung an.
ETF Exchange Traded Funds: Passiv gemanagter Fonds, der an der Börse gehandelt wird und einen Index abbildet.
Euribor European Interbank Offered Rate: Wichtigster Referenzzinssatz bei Euro-Anleihen. Festgelegt durch die EZB, legt fest, welchen Zinssatz EU-Banken voneinander beim Handel von Einlagen verlangen.
Euro-STOXX Börsenindex für die 50 größten europäischen Unternehmen im Euro-Raum. Wichtigstes Barometer für den europäischen Aktienindex.
Ex D, Ex Div, ohne Dividende Erster Aktienkurs (Notiz) nach Zahlung der Dividende.
Ex BA, ohne Berichtigungsaktien Erster Aktienkurs (Notiz) nach Umstellung auf das berichtigte Aktienkapital.
Ex B, EX BR, EX Bez, xB, Ex Bezugrecht Erster Aktienkurs ohne Bezugsrecht.
Exit Ausstieg eines Investors aus einem Unternehmen. Möglich sind der Verkauf der Beteiligung an eine andere Gesellschaft, einen anderen Investor oder das Management. Auch ein Börsengang kommt hier in Frage.
Finanzanlage Anteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an diese oder Beteiligungen an diese.
Finanzverbindlichkeiten Alle verzinslichen Verpflichtungen einer Aktiengesellschaft zum Stichtag.
Flash Crash Starke Kurseinbrüche, die nur wenige Minuten andauern.
Fondsmanager Verwalter eines Investmentfonds, der die Anlageentscheidungen im Rahmen der für den Fonds festgelegten Bedingungen und Grundsätze trifft.
Fondsrating Versuch von spezialisierten Rating-Agenturen, unterschiedliche Fonds nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu bewerten.
Forderungen Ansprüche eines Unternehmens auf noch nicht liquiditätswirksame Zahlungen.
Forschungs- und Entwicklungskosten Kennzahl in der GuV, die auf den Innovationsbestrebungen des Unternehmens schließen lässt.
Fremdkapital Fremdkapital sind Vermögenswerte, die nicht im Besitz der Aktiengesellschaft sind.
Fundamentalanalyse Die Fundamentalanalyse versucht, die wichtigsten Geschäftsdaten unterschiedlicher Unternehmen miteinander zu vergleichen und unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Daten zu analysieren, um das Marktpotenzial und den Wert einer Aktie einschätzen zu können.
Geldkurs Aktienkurs, zu dem Käufer Wertpapiere kaufen würden. Auch: „Bid“-Kurs.
Geldmarkt Markt für Banken, auf dem kurzfristige Kredite oder Guthaben gehandelt werden.
Genussschein Wertpapier, das eine Zwischenform zwischen Aktie und Anleihe darstellt: Der Anleger hat kein Stimmrecht, wird jedoch am Gewinn beteiligt. Auch eine Teilhabe am Verlust ist möglich.
Geschlossener Fonds Ein geschlossener Fonds ermöglicht dem Investor eine unternehmerische Beteiligung: Durch die Auflegung kann ein definiertes Projekt realisiert werden. Das Geld wird für eine definierte Laufzeit angelegt. Bei Misserfolg können Anleger haftbar gemacht werden.
Gestrichen Kurszusatz. Bezeichnet die Streichung auf Veranlassung der Zulassungsstelle. Möglicher Grund ist, dass der Emittent die vorgeschriebene Publikationspflicht nicht erfüllt hat.
Gewinn Gewinn oder Verlust ist ein Zwischenergebnis in der GuV des Konzernabschlusses. Gewinndefinitionen können unterschiedlich aussagekräftig sein und sind nur bedingt vergleichbar.
Gewinn je Aktie Kennzahl, die angibt, wie groß der Gewinn ist, den eine Aktiengesellschaft je Aktie erwirtschaften kann. Sie gibt also die Ertragskraft je Aktie an.
Gewinnmitnahme Fallende Kurse, die nicht durch ein Ereignis oder andere Anlässe erklärt werden können, können Gewinnmitnahmen von Anlegern sein, die aufgelaufene Kursgewinne sichern.
Gewinnrendite Kehrwert des KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), der die Verzinsung der Aktie angibt. Beschreibt das Verhältnis von Gewinn je Aktie zum derzeitigen Aktienkurs.
Glattstellung Auflösung einer Aktienposition durch ihren Verkauf.
Gratisaktie Irreführende Bezeichnung für Berichtigungsaktie.
Grauer Kapitalmarkt Unregulierter Kapitalmarkt, der staatlich nicht kontrolliert wird. Gehandelt werden unter anderem nicht-börsennotierte Aktien, geschlossene Fonds und Schuldverschreibungen. Durch die fehlenden Mindeststandards oftmals deutlich riskanter, zumal auch unseriöse Anbieter dort aktiv sind.
Grundkapital Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien.
Handel per Erscheinen Ein außerbörslicher Handel mit neu emittierten Aktien, noch bevor diese geliefert und abgerechnet werden können.
Hauptversammlung Oberstes Beschlussorgan einer Aktiengesellschaft und Zusammenkunft aller stimmberechtigten Teilhaber einer AG. Die Bestellung des Aufsichtsrats und die Verwendung des Gewinns sind wesentliche Aufgaben der Hauptversammlung.
Hausse Mittel- bis langfristiger Anstieg der Kurse einer Börse oder einer Branche. Auch: Bullenmarkt. Gegenteil: Baisse oder Bärenmarkt.
Haussier Anleger, der Long-Positionen aufbaut, weil er von einer positiven Kursentwicklung ausgeht.
Hedging Absicherung von Wertpapierpositionen durch Eingehen der Gegenposition. Soll eine negative Kursentwicklung abschwächen oder sogar rentabel machen. In der Regel stark gehebelt.
Highflyer Aktie mit sehr hohem Kursgewinn. Häufig durch Spekulanten künstlich befeuert und nicht mit derzeitigem Ertrag zu erklären.
IAS Abkürzung für International Accounting Standard. Benennt einen einheitlichen Standard bei der Erstellung von Geschäftsberichten.
Inflation Geldentwertung, erkennbar an dauerhafter Zunahme des Preisniveaus für Endprodukte. Nachfrage übersteigt Güterangebot. Gegenteil: Deflation.
Informationspflicht Alle börsennotierten Aktiengesellschaften müssen entscheidende Daten und wichtige Ereignisse und Entwicklungen transparent an Anleger kommunizieren. Betrifft auch Emittenten.
Inhaberaktien Alle mit dem Wertpapier verbundene Rechte können durch den Erwerb ausgeübt werden, ohne dass der Eintrag im Aktionärsbuch (wie bei Namensaktien) geändert werden müsste. Häufigste gehandelte Aktienart.
Insidergeschäfte Illegale Handelsaktivitäten von Personen oder Institutionen, die einen Wissensvorsprung durch Investments ausnutzen wollen.
Insolvenz Eintritt der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens. Auch: Konkurs.
Institutionelle Anleger Alle juristischen Personen, die investieren.
Intraday-Handel Kauf und Verkauf eines Wertpapiers noch am gleichen Handelstag.
Jahresüberschuss Reingewinn des Unternehmens.
Jahresabschluss Standardisierter Report über die kaufmännischen Ergebnisse eines Unternehmens in einem bestimmten Geschäftsjahr.
Joint-Venture Gemeinschaftsunternehmen zweier davon unabhängig selbstständigen Gesellschaften, häufig zur Nutzung von Synergieeffekten.
Junge Aktien Im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegebene Aktien, deren Erscheinungsdatum nach den alten Aktien liegt.
Kapitaleinsatz Das für den Kauf der Aktie aufzubringende Geld.
Kapitalerhöhung Erhöhung des Eigenkapitals durch die Emission neuer Aktien. Altaktionäre erhalten meist Bezugsrechte für die neuen, dadurch ausgegebenen jungen Aktien.
Kapitalertragsteuer Vorläufer der Abgeltungsteuer.
Kapitalmarkt Markt für langfristige Kredite und Beteiligungskapital.
Kapitalschnitt Nominelle Herabsetzung des Kapitals einer notleidenden AG bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung. Notwendig, wenn das Grundkapital nicht mehr ausreicht.
Kassahandel Geschäfte, die unverzüglich erfüllt werden müssen. Gegenteil: Terminhandel.
Kassakurs Früher einmal täglich amtlich ermittelter Kurs. Hat an Bedeutung verloren.
KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien. Sonderform einer AG mit einem persönlich haftenden Gesellschafter und nicht persönlich haftenden Kommanditaktionären.
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis: Gibt an, wie der Gewinn des Unternehmens zur aktuellen Börsenbewertung steht.
Kompensation Bank führt Orders ohne Börse durch. In Deutschland herrscht Börsenzwang, sodass der Kunde die Kompensation ausdrücklich erlauben muss.
Konsolidierung Ende einer Aufwärtsbewegung von Aktienkursen und Maß für die Abhängigkeit des Kurses zweier Anlagen voneinander.
Kurs Preis eines Wertpapiers im amtlichen Handel.
Kursabschlag Rechnerischer Kursrückgang aufgrund einer Ausschüttung wie Dividende oder Bezugsrechteende.
Kursmakler Amtlich bestellte und vereidigte Makler, die die Kurse feststellen.
Kurspflege Stützung eines Kurses durch Käufe auf eigene Rechnung.
Kurstaxe Durch einen Makler geschätzter Kurs eines Wertpapiers, für den nicht genug Handel stattfindet.
Kurswert Entspricht dem Börsenkurs zum Stichtag und soll die steuerliche Bewertung von Aktien ermöglichen.
Leerverkauf Verkauf von Aktien, ohne diese zu besitzen. Der Investor leiht sich Aktien von einem Broker oder einem anderen Investor, um sie zu verkaufen. Dies geschieht in der Regel gegen eine Gebühr. Der Investor verkauft die geliehenen Aktien sofort auf dem Markt, in der Hoffnung, dass der Preis der Aktien sinkt. Wenn der Preis der Aktien tatsächlich fällt, kauft der Investor die Aktien zu dem niedrigeren Preis zurück. Der Investor gibt die geliehenen Aktien an den Broker zurück und behält die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Rückkaufpreis als Gewinn. Leerverkäufe sind riskant, da es theoretisch keine Obergrenze für den Preis gibt, den eine Aktie erreichen kann. Wenn der Preis steigt, kann der Investor gezwungen sein, die Aktien zu einem höheren Preis zurückzukaufen, was zu erheblichen Verlusten führen kann. In einigen Märkten gibt es auch regulatorische Beschränkungen für Leerverkäufe, um übermäßige Volatilität zu verhindern.
Leichte Aktie Aktie, die durch ihren niedrigen Kurs besonders attraktiv erscheint.
Limit Maximale Kurs, zu dem eine Wertpapierorder ausgeführt werden darf.
Long-Position Entsteht durch den Kauf einer Aktie. Gegenteil: Short-Position. eine "Long-Position" den Kauf eines Finanzinstruments, wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen, mit der Erwartung, dass dessen Preis steigen wird. Wenn ein Anleger eine Long-Position eingeht, hofft er, das Asset zu einem niedrigeren Preis zu kaufen und es später zu einem höheren Preis zu verkaufen, um einen Gewinn zu erzielen.
Marktkapitalisierung Aktueller Börsenwert eines Unternehmens. Dafür werden Aktienkurs und Aktienanzahl miteinander multipliziert.
Minusankündigung Kurszusatz während des außerbörslichen Handels, der eine Verringerung des Kurses um mindestens fünf Prozent signalisiert. Steigerung: Doppelminusankündigung (–) bei 10 %.
MSCI Abkürzung für Morgan Stanley Capital International. Der Finanzdienstleister ist vor allem für die Berechnung vieler Indizes bekannt.
Nachrangkapital Verbindlichkeiten, die erst dann befriedigt werden, wenn alle nicht-nachrangigen Gläubiger ausgezahlt wurden.
Nachbörse Handel mit Aktien, nachdem die Börse geschlossen ist.
Namensaktie Art von Aktien, bei denen die Rechte auf den Namen des Eigentümers ausgestellt werden.
Nebenwerte Alle Aktien, die nicht zu den Blue Chips (Standardwerten) gehören.
Nettodividende Dividendenbetrag abzüglich der Abgeltungsteuer.
Nominalwert Auch: Nennwert. Gibt den Betrag an, mit dem die Aktie am Grundkapital beteiligt ist.
Order Auftrag zum Verkauf oder Kauf von Wertpapieren. Wird von der Bank an die Börse weitergeleitet.
Outperformer Aktien oder Portfolios, die sich besser entwickeln als der Vergleichsindex.
OTC Over-the-counter-market: Außerbörslicher Handel.
Pari-Kurs Kurs, der mit dem Nennwert des Wertpapiers genau übereinstimmt.
Parkett Ort, an dem der Börsenhandel tatsächlich stattfindet. Parketthandel ist durch den Computerhandel nahezu bedeutungslos geworden.
Pennystocks Oft hochspekulative amerikanische Aktien, mit einem Kurs von unter einem US-Dollar.
Performance Wertentwicklung eines Portfolios.
Plusankündigung Kurszusatz im außerbörslichen Handel. Warnt, wenn der Kurs nach oben um mindestens 5 % abweicht. Gegensatz: Minusankündigung.
Präsenzbörse Bezeichnet im Gegensatz zur elektronischen Börse einen Ort, an dem Makler handeln.
Quellensteuer Kapitaleinkünfte werden an der „Quelle“, also im Heimatland des Aktienunternehmens, versteuert.
Rückstellungen Geld, das für bestimmte, bereits einschätzbare Kosten zurückgelegt wird.
Realtime-Kurse Kurs, der in Echtzeit übermittelt wird.
Rendite Der Gesamterfolg einer Kapitalanlage.
Rezession Wirtschaftlicher Abschwung, in der Regel begleitet von Kursverlusten an der Börse.
Sammelverwahrung Aufbewahrungsart für Wertpapiere. Kunde hat kein Eigentumsrecht an konkreten Papieren, sondern ein Miteigentumsrecht am Sammelbestand.
Schlusskurs Der letzte Kurs des Tages, der vor der Schließung der Börse ermittelt wird.
Schwere Aktie Aktie mit hohem Kurswert.
Shares Englische Bezeichnung für Anteile. Auch: „stocks“.
Short-Position Verkaufsposition. Üblicherweise ungedeckt im Rahmen eines Leerverkaufs.
Short-Selling "shorten" oder "short selling" (Leerverkauf) bedeutet, dass ein Investor Aktien oder andere Finanzinstrumente verkauft, die er nicht besitzt, in der Erwartung, dass der Preis dieser Wertpapiere fallen wird. Der Investor leiht sich die Aktien von einem Broker und verkauft sie auf dem Markt. Wenn der Preis tatsächlich sinkt, kauft der Investor die Aktien zu einem niedrigeren Preis zurück, um sie dem Broker zurückzugeben. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Rückkaufpreis. Leerverkäufe sind riskant, da es theoretisch keine Obergrenze für den Preis gibt, den eine Aktie erreichen kann. Wenn der Preis steigt, kann der Investor erhebliche Verluste erleiden.
Sonderverwahrung Gesonderte Aufbewahrung von Aktien im Streifbanddepot.
Sparplan Eine Aktie oder Fondsanteile werden durch regelmäßige Raten meist bruchstückhaft erworben. Die Sparrate bleibt dabei gleich.
Spekulation Investition, um beim (baldigen) Wiederverkauf einen Gewinn zu erzielen.
Sperrminorität Anteil an Aktionären, die wichtige Unternehmensbeschlüsse verhindern kann.
Spin-Off Ausgliederung eines Unternehmensteils in eine eigenständige Firma. Aktionäre werden meist mit Aktien des neuen Unternehmens entschädigt.
Split Ein Aktiensplit macht aus einer „schweren“ eine „leichte“ Aktie, es werden also mehr Aktien an die Aktionäre ausgegeben.
Spread Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.
Squeeze out Verfahren, das kleine Aktionäre per Barabfindung aus dem Unternehmen drängt.
Stammaktie Aktie mit vollem Stimmrecht auf der Hauptversammlung.
Stop-Loss Order Verkaufsauftrag, der dann ausgelöst wird, wenn der Kurs eine darin festgelegte Grenze unterschreitet.
Streubesitz Aktien, die frei am Markt gehandelt werden.
Tenderverfahren Auktion bei der Emission von Wertpapieren. Höchstbietende erhalten den Zuschlag, wobei Zeichnern nur ein Mindestkurs genannt wird.
Thesaurierung Wiederanlage von Zinsen oder Dividenden.
Transaktionskosten Gebühren, die beim Aktienkauf und -verkauf anfallen.
Übernahmeangebot Konkretes Angebot zum Kauf eines Unternehmens, enthält in der Regel einen gebotenen Aktienkurs.
Überzeichnung Die Nachfrage nach einer neu ausgegebenen Aktie übersteigt das Angebot.
Ultimo Der letzte Handelstag des Monats.
Unterbewertung Im Vergleich zum Gesamtmarkt oder vergleichbaren Aktien zu gering erscheinendem Aktienkurs.
Vergleichsindex Auch: Benchmark. Maßstab für die Entwicklung des Wertes, meist in Form eines Index.
Volatilität Üblicher Schwankungsbereich eines Werts.
Vorzugsaktie Der Inhaber hat kein Stimmrecht, kann jedoch häufig von einer höheren Dividende profitieren.
Wall Street Straße in New York, an der sich die NYSE befindet.
Wertpapier Urkunde, die gewisse Rechte verbrieft.
Wertpapierkennnummer (WKN) Sechsstellige Ziffer, mit der sich jedes Wertpapier eindeutig identifizieren lässt.
Xetra Das deutsche elektronische Börsenhandelssystem.
YTD Year to date: Zeitraum von Jahresbeginn bis zum derzeitigen Zeitpunkt.
Zyklus Regelmäßige Schwankungen im Wertverlauf.